Übermalt

Zerstörte Stadt - Übermalt

Als ich Anfang Oktober in der St. Peter-und-Paul Garnisonkirche in L’viv stand, vergaß ich, dass ich mich in Kirchen meistens unerwünscht fühle. Im linken Flügel stand ich, an einer errichteten Gedenkstätte für die im jetzt stattfindenden Krieg in der Ostukraine gefallenen Soldaten. Die Gefühle überwältigten mich. Ich wusste schon in der Kirche, dass ich darüber werde schreiben müssen, weil es mich sonst nie loslassen wird. Im Gedicht „Übermalt“ versuche ich, über den Krieg zu schreiben ─ so, wie er sich mir in der Kirche gezeigt hat.
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[mor] – In Gedenken.

[mor]
In Gedenken an die Menschen, die dem Holodomor, der Großen (menschengemachten) Hungersnot 1932/33 in der Ukraine und im Nordkaukasus zum Opfer fielen.
In Gedenken an alle Menschen, die zu der Zeit in verschiedenen Ländern an Hunger litten und an die Menschen, die heute an Hunger leiden müssen.
Überhaupt in Gedenken an die Opfer aller Kriege und aller anderen Grausamkeiten, die von Menschen im Laufe der Zeit begangen wurden und immer noch begangen werden.

Außerdem widme ich das Gedicht allen Menschen, die sich erinnern.

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